Festkonzert zum Reformationsjubiläum - "Jan Hus" - Oratorium von Carl Loewe - szenische Aufführung

Kantorei St. Jacobi, Göttinger Symphonie Orchester, Regie: Judith Kara  

Jacobikirchhof 4
37073 Göttingen

Tickets ab 15,40 €
Ermäßigung verfügbar

Veranstalter: Kantorei St. Jacobi, Jacobikirchhof 2, 37073 Göttingen, Deutschland

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Veranstaltungsinfos

Zum Höhepunkt des Reformationsjubiläums steht in der Göttinger Jacobikirche etwas besonderes auf dem Programm: Das Oratorium "Jan Hus" von Carl Loewe. Das sehr selten aufgeführte Werk über den böhmischen Reformator, der 1415 als Ketzer auf dem Scheiterhaufen endete, wird von der Kantorei St. Jacobi und Solisten nicht nur musiziert, sondern auch szenisch aufgeführt. Die Regie führt Judith Kara (Göttinger Ballettschule Art la danse).

Zu Beginn erklingt die "Kirchliche Festouvertüre" über Luthers bekanntestes Reformationslied "Ein feste Burg ist unser Gott" des Opernkomponisten Otto Nicolai.

Kantorei St. Jacobi,
Clemens Löschmann (Tenor, Jan Hus), Chorsolisten,
Göttinger Symphonie Orchester,
Inszenierung Judith Kara,
Leitung Stefan Kordes

Ort der Veranstaltung

St. Jacobikirche Göttingen
Jacobikirchhof 2
37073 Göttingen
Deutschland
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Bild des Veranstaltungsortes

Gemeinsam mit der St. Johanniskirche beherrscht die St. Jacobikirche mit ihrem über 70 Meter hohen Turm das Bild Göttingens. Die Kirchenmusik hat eine große Bedeutung für die Jacobikirche und so finden hier nicht nur zahlreiche Konzerte der Gemeinde-Ensembles statt, sondern auch viele andere hochkarätige Orgel- oder Chorkonzerte.

Die Jacobikirche ging wohl aus einer im 12. Jahrhundert von Heinrich dem Löwen gestifteten Burgkapelle hervor. Ab 1350 wurde die kleine Kapelle ausgebaut und 1459 vollendet. In den folgenden zwei Jahrhunderten wurde St. Jacobi dreimal Opfer von Blitzeinschlägen: Der letzte 1642 zerstörte den Turm bis auf das untere Mauerwerk. Noch heute ist der damalige, provisorische Fachwerkaufbau zu sehen, der das Erscheinungsbild der Kirche einzigartig macht.

Innerhalb von St. Jacobi zieht besonders der besonders reich ausgestattete Flügelaltar die Blicke auf sich. Durch die doppelten Flügel besitzt der prachtvolle Altar zwei Seiten, sowohl für Werk- als auch für Feiertage. Diese kunstvolle Arbeit stammt von 1402 und wurde von einem unbekannten Künstler geschaffen.